Ethik

Lieber Googles Datenschutz als Facebooks Freundschaft

(verfasst am: 2010.04.29) Keine Kommentare
Kategorie : Allgemeines &  Infowiss &  Software & Co.

Während Facebook immer unverschämter wird und mit persönlichen Daten nahezu um sich wirft, geht eine Veröffentlichung von Google fast unkommentiert in die stille Geschichte des Netzes. Darin wird von Google sein Verständnis des Wortes “Offenheit”, mit dem es sich gerne auch schmückt. Das äußerst anspruchvolle moralische Postulat der Google-Gründer “Tu nichts böses” ist schon so mehrdeutig, dass es fast bedeutungslos ist. Was soll man dann von der Definition der Offenheit erwarten?

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Das Recht auf die öffentlich-rechtliche Lüge

(verfasst am: 2010.04.21) Keine Kommentare

“Sie haben das Recht auf…” – wer kennt diese Eigenwerbung der ARD nicht? Nicht jedem Kommt dabei auch in den Sinn, dass eine offensichtliche Lüge dazu gehört. Es ist nicht die qualitativ hochwertige “Tagesschau” sondern eines der kleinen Formate, das wir leider mit unserem Geld bezahlen müssen: “Report Mainz”. In der Sendung vom 19. April wird die Pius-Bruderschaft als die christlichen Taliban dargestellt, die nur aus Nazis besteht… und deren Freund der Papst ist. Es wird behauptet: Sie forderten den Gottesstaat (genauso wie die Taliban) und wollten die Gleichstellung von Mann und Frau abschaffen. Über so viel Dummheit auf einem Haufen kann man nur den Kopf schütteln. Aus Unwissenheit entstand dieser Beitrag wohl nicht.

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Soziale Forschung oder eine neue Art des Nationalsozialismus?

(verfasst am: 2010.03.17) 2 Kommentare
Kategorie : Allgemeines

In Telepolis-Online (Zeitschrift, die vom Heise Verlag herausgegeben wird) berichtet in ihrem Artikel mit dem Titel “Das unwerte Hartz IV-Leben” über einen unglaublichen Vorgang und bringt – aus meiner Sicht – die betreffende Aussage von Gunnar Heinsohn in seinem Artikel in der FAZ ganz exakt auf den Punkt. Dieser stellt Mütter und Kinder, die von Harz-IV leben müssen als eine Art gesellschaftliches Übel, welches zu beseitigen gilt.

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Gesitges Eigentum oder geistige Vaterschaft?

(verfasst am: 2010.03.14) Keine Kommentare
Kategorie : Allgemeines

Jemand hat auf der CeBIT nebenbei erwähnt, dass es in der europäischen Tradition den ursprünglich englischen (amerikanischen) Begriff “geistiges Eigentum” gar nicht gibt. “Vaterschaft” beschreibe das Verhältnis zwischen dem Werk und seinem Schöpfer viel exakter. In der Tat, scheint mir diese Begrifflichkeit besser geeignet, zumal der Begriff “geistiges Eigentum” spätestens seit den ACTA-Verhandlungen zur Gelddruckmaschine verkommen ist.

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Und wie viel ist Ihnen der Sonntag wert?

(verfasst am: 2009.12.01) Keine Kommentare

Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts liegt erst einige Stunden zurück… Und schon”bedrängt mich” das Gefühl, dass es keine Entscheidung war. “Entscheidung” meint etymologisch (der Herkunft entsprechend) “Ent-Scheiden”, “von etwas Abstand nehmen” und reiht sich im Wörterbuch zwischen die Wörter “entscheidend” oder “entschieden” ein. Doch so entschieden scheinen die Obersten Richter gar nicht zu sein…

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