Prof. Bild und die Sache mit dem Copernicus

(verfasst am: 2009.04.05) 1 Kommentar

Wir sind gewohnt Vieles zu Glauben und es trotzdem nicht “Glaube”, sondern “Wissen” zu nennen. Es reicht das ein “Prof.” über die Wirksamkeit irgendeines Stoffes in der Gesichtskrem berichtet – schon wird die Krem munter gekauft. Dass dieser Professor seinen Titel in Paläontologie (das sind die, die Dinosaurier ausgraben) erworben hatte, stört die Damen beim Einkaufen wenig. So funktioniert unser Verstand. Man fragt nicht nach der Bedingung des Zustandekommens einer Aussage. Zurecht kritisieren auch (aber nicht nur) die öffentlich-rechtlichen Sender einen Journalismus, der nicht imstande ist, zuverlässige und belastbare Aussagen zu formulieren. Leider haben auch diese Sender solche ‘Journalisten’ in ihren Reihen…

Ich möchte Ihnen heute einen Professor vorstellen, den wir seiner Bildung wegen “Bild” nennen werden. Dieser Prof. Bild hat im Bayrischen Rundfunk eine Sendung, in welcher er die neuesten und manchmal überraschenden Erkenntnisse der Astrophysik sehr einfach und leicht zugänglich darlegt. Astrophysik – wie gesagt. Nicht Geschichte!

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Zensur – Das Wort des Jahres 2009!

(verfasst am: 2009.03.26) Keine Kommentare
Kategorie : Politik / Software & Co.

Überwachung, Zensur und Wahlfälschung – drei typische Merkmale eines totalitäten Staates, der von Wahnsinnigen geführt wird. Wirklich? Wenn man sich so umschaut, was in Deutschland und der EU passiert, sollte man seine Meinung schnell ändern: Überwacht werden wir schon (und immer mehr), undurchsichtige und nicht nachvollziehbare Wahlergebnisse durch die Nutzung schlecht durchdachter Wahlmaschienen und Wahlordnungen sind uns Gott und dem Bundesverfassungsgericht sei dank erspart geblieben. Was als nächtes ansteht ist die Zensur. Und diese kommt in großen Schritten auf uns zu!

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“Send me” – Schick mir die Datei

(verfasst am: 2009.02.12) Keine Kommentare
Kategorie : Software & Co.

Wer kennt das nícht. Ein Bekannter sagt mal im Gespräch – eben so wie man sagt “Reich mir mein Bier” – diesen Satz, der oft zum Alptraum wird: “Schick mir die Datei per Email”.

Nun. Es wäre ja kein Problem, wenn alles optimal wäre… Aber in den meisten Fällen ist es nicht so. Die wichtigsten Gründe für das Mißlingen einer Dateisendung per Email sind schnell aufgezählt:

  • Email-Adresse stimmt nicht (ganz) – War das ein Punkt oder doch ein Bindestrich? .com oder .de?
  • Der Speicherlimit der Mailbox des Empfängers ist ausgeschöpft. Es kann nichts mehr angenommen werden
  • Beim senden verliert der Absender, sein PC oder sogar der Server die Geduld. Das SMTP ist nun leider auf kleine Datenmengen ausgelegt!
  • Ist die Zustellung einmal abgelehnt worden, findet man die zum erneuten Sende benötigte Datei – laut Murphie’s Gesetz – nicht mehr, hat sie bereits gelöscht oder arbeitet gerade am anderen Recher!

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Medien, Ethik und die Sache mit dem Bischof Williamson

(verfasst am: 2009.02.04) 2 Kommentare

Mehr als die Menschen im Lande, bewegt der Fall des Bischof Williamson die Journalisten. Nur warum? Wegen ihrer Arbeit? Ich denke:  Die einen, weil sie keine Ahnung haben (die berufsbedingte Sensation-Sucht), die anderen, weil sie der katholischen Kirche schaden wollen.

Will man auch als Journalist professionell bleiben, muss man dabei zwischen 3 Dingen unterscheiden und diese ethisch anders bewerten:

  • “Die Gedanken sind frei…” – Wer es will, kann den Zeitzeugen glauben oder auch nicht, aber eine klare Leugnung nie aussprechen, da dies eine Straftat ist.
  • Die Leugnung der grausamen Geschichte des Judenmordes durch die Nazis (aber nicht nur!) wird vom Staat, der Kirche, den Bürgern und Kirchenmitgliedern verabscheut.
  • Wer zur katholischen Kirche gehören darf,  sich katholisch nennen darf, was “katholisch” ist darf nur der Papst und das Konzil entscheiden. Niemand sonst.

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7 Leben, Schuld und Sühne…

(verfasst am: 2009.01.20) Keine Kommentare

Unter dem Titel “7 Leben” wird in den deutschen Kinos der neue Film mit Will Smith gezeigt. Einer der Wenigen, die auch ohne Spezialeffekte auskommen. Das rätselvolle Handeln und die sporadischen Schaltungen in die Vergangenheit von Ben Thomas kann leider erst am Ende des Films zu einer sinnvollen Geschichte zusammenflicken. Deshalb eine kurze Inhaltswiedergabe:

Ben Thomas ist ein hochintelligenter Ingenieur mit MIT-Abschluss. In seinem Hochmut und seiner Ignoranz glaubt er, alles seinem (beruflichen) Leben unterordnen zu können. Das Missachten einfachster Regeln im Straßenverkehr (Handy am Steuer) führt zu einem Unfall, in dem sieben Menschen seinetwegen das Leben verlieren. Das kann er nicht akzeptieren und versucht mit seiner Schuld klar zu kommen. Er fasst einen Plan, sein ganzes Hab und Gut – seinen Körper und sein Leben eingeschlossen – anderen zu schenken, damit diese am Leben bleiben.

Auf den ersten Blick ein bewundernswertes heroisches Tun. Doch was steck hinter dieser Selbstaufopferung?

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