Infowiss

Informations- und Wissensmanagement-Systeme

(verfasst am: 2008.11.27) Keine Kommentare
Kategorie : Infowiss &  Software & Co.

Lieber Leser!

Ich habe beschlossen, ab heute nur noch (200%ig) Sachliches zu schreiben. Sollten Sie von mir etwas gelesen haben, das abwertend oder verletzend war, vergessen Sie es wieder. Ab heute nur noch positives! [Negatives ergibt sich 'von alleine': ein Mangel an 'bonus' (Gutem) ist mehr oder weniger ein 'malus' (Mangel, schlecht) - sagt dazu ein Philosoph.] Fangen wir also mit einem Thema an, bei dem viele glauben, sich auszukennen: dem Informations- und Wissensmanagement. Weiter lesen…

Wie zietiere ich “das Internet”?

(verfasst am: 2008.09.07) 1 Kommentar
Kategorie : Infowiss

Es kommt immer öfter vor, dass man gerade im Internet auf die neusten und interessantesten Erkenntnisse der Wissenschaft trifft. Man will es ja auch im eigenen Werk zitieren – nur wie?

Ein Bibliothekar würde sicher schnell mit der Empfehlung kommen, es als Monographie zu behandeln und um Zugangsangaben wie URL samt dem Zugriffsdatum zu ergänzen. Dabei denkt so mancher “Internaut” an die symbolische Vorstellung der Erde als Scheibe. Natürlich hat er recht. Das Internet ist keine Monographie. Auch keine diffuse Sammlung von Artikeln. Es gibt sehr wohl Bücher (wie z. B. Handbücher). Nur sind sie nicht immer als eine Datei zu bekommen (und so “physikalisch” in sich geschlossen). Um der Verwirrung Herr zu werden, muss man sich zunächst einmal vergegenwärtigen, dass es unzählige Konstelationen von Teilen und Ganzem geben kann. Zu allem Übel kann man da nur selten den Autor, fast immer aber eine Art Herausgeber in Erfahrung bringen…

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Biblioksonomie

(verfasst am: 2008.05.29) 2 Kommentare
Kategorie : Infowiss

“Gemeinschaftliches Indexieren ist eine Form der freien Verschlagwortung (Indexierung), bei der Nutzer von Inhalten die Deskriptoren (Schlagwörter) mit Hilfe verschiedener Arten von Sozialer Software ohne Regeln zuordnen. Die bei diesem Prozess erstellten Sammlungen von Schlagwörtern werden zu Deutsch Folksonomien genannt.”

… meint die Wikipedia dazu, wenn man sie zum Thema Folksonomie befragt. Niemals könnte eine solche Beschreibung bei einer Bibliothek stehen. Völlig undenkbar und unmöglicht!

In der Philosophie heißt es jedoch: Man soll nicht aus dem sein auf das Sollen schließen. In der Tat wäre eine solche Beschreibung bei einer deutschen Bibliothek fehl am Platze. Das bedeutet aber nicht dass es nicht einmal theoretisch möglich wäre.

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ITIL for all

(verfasst am: 2008.04.21) Keine Kommentare
Kategorie : Infowiss &  Komisches &  Software & Co.

Dummschwätzer so weit das Auge reicht. Egal wo man hinschaut, lauter BWLer. Einige von ihnen leiten erfolgreich namenhafte oder zumindest erfolgreiche Unternehmen. Der Rest schwätzt…

Neulich habe ich einen fast fertig-studierten BWLer erlebt. Ich wusste nicht, ob ich lachen oder weinen soll… Dabei will er seine Dimplomarbeit in der Informationswissenschaft abgeben!

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“Bibliothek 2.0″ – Was soll denn das sein?

(verfasst am: 2008.03.18) Keine Kommentare
Kategorie : Infowiss

Bevor wir von “Bibliothek 2.0″ sprechen, sollten wir uns vergewissern, ob es so etwas überhaupt gibt. Dieser Begriff ist zwar nicht oft aber dennoch im google-index anzutreffen. Es stellt sich nun die Frage, was er zu bedeuten hat…

Ich staunte nicht schlecht, als ich in wikipedia ( http://de.wikipedia.org/wiki/Bibliothek_2.0 ) den Versuch einer Definition dieses Geschöpfes fand. Leider ist sie dermaßen ungenau und mehrdeutig, dass man gar nicht von einer Definition sprechen kann. “Die englische Bezeichnung Library 2.0 wurde im Jahr 2005 von Michael Casey in seinem Blog LibraryCrunch als direkter Ableger des Begriffs Web 2.0 geprägt.” hört sich nicht schlecht an… aber der Rest passt nicht zu “2.0″ – besonders, wenn man es mit dem Begriff “Web 2.0″ ( http://de.wikipedia.org/wiki/Web_2.0 ) vergleicht. Hier ist die Rede von “…eine Reihe interaktiver und kollaborativer Elemente des Internets, speziell des WWW …”, nicht von “… prinzipielle Einbindung des Bibliotheksbenutzers in die Gestaltung und Entwicklung besonders von digitalen Dienstleistungen …” die Rede.

Im Web 2.0 geht es um den Paradigmenwechsel von Server-Client-Modell (der allwissende Server und sein unwissender Kunde) zum Mashup- / P2P-Prinzip: Jeder steuert zu Gesamtheit bei: sei es durch eigene Posts, Edition und Korrektur des bereits erfassten Wissens oder zumindest durch Zusammenstellung mehrerer Quellen. So will ich auch die ominöse  “Bibliothek 2.0″ verstehen, Nicht als Rückkannal für Feedback an den Bibliothekar. Anders gesagt: Bibliothek als Mashup oder Wiki, nicht als unfehlbare Datenbank mit einen Feld für Feedback.

[Wenn mich jemand also fragt, was ein gutes Beispiel für Web 2.0 ist, dann kann ich nur www.mixano.de empfehlen: Es ist RSS-Reader und gleichzeitig Mashup (viele RSS-Quellen werden miteinander kombieniert: z.B. mit Hilfe von Tags -> Social Bookmarking). Es erlaubt dem Benutzer Quellen hinzuzufügen, neue Mashups durch Tags zu generieren oder auch Nachrichten zu kommentieren.]

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