Infowiss
Zensur im Digitalzeitalter
(verfasst am: 2011.12.05) Keine KommentareEin laikaler Staat gibt sich eine Verfassung, indem er den Wunsch und die Idee des Souveräns (also des Volkes bzw. der Nation) in ein Gesetz gießt. Die zugrunde liegenden Werte dürfen jedoch nicht direkt aus einer Religion oder Offenbarung (wie Bibel oder Koran) entnommen werden. Wie man eine passende ethische Basis für das zusammenleben eines Volkes oder gar mehrerer Völker in einem Saat, ist bis heute unter den Philosophen nicht eindeutig geklärt. Unbestritten ist hingegen das Ideal der Menschenrechtcarta (“Allgemeine Erklärung der Menschenrechte” der Vereinten Nationen). Darin finden wir die Wurzeln unseres Grundgesetzes. Auch das Recht auf freie Meinungsäußerung und den freien Zugang zu Informationsquellen bzw. die Freiheit der Veröffentlichung. Bis auf wenige Fälle, die dem Grundsatz der Menschenrechte widersprechen (rassistische Propaganda), soll es eine Zensur in Deutschland auch nicht geben. Und es gibt sie doch!
Was ist die Leistung der Informationswissenschaftler? Zwei Beispiele aus dem Netz.
(verfasst am: 2011.10.12) Keine KommentareViele Menschen können zwischen Informatik und Informationswissenschaft nicht unterscheiden. Dies ist nicht neu. Manchmal heißt die Infowiss auch Kommunikationswissenschaft, weil der Schwerpunkt mehr auf den Austausch von Informationen gelegt wird. Auch die Kommunikation gehört zu Informationswissenschaft. Genau hier kann die Informationswissenschaft wertvolle Dienste leisten, die man bei den Informatikern oder BWLern vergeblich sucht. Dies wird an zwei Beispielen besonders deutlich.
Die richtige Wahl der Software: Speziallösungen oder doch die Eierlegende Wollmilchsau
(verfasst am: 2011.10.08) Keine KommentareOft steht man als Entscheider vor der Wahl: welche Software soll man einsetzen? Eine spezielle Lösung ohne viele Eingriffsmöglichkeiten oder eher etwas sehr allgemeines, was man selner steuern kann? Die Antwort ist – wie immer – kompliziert, aber nicht unrreichbar…
Zeichensätze der Bibliotheken
(verfasst am: 2011.03.09) Keine KommentareUnter den Zeichensätzen, die heutzutage verwendet werden, hat sich vor allem Latin-1 (-2 etc) – eigentlich ISO-8859-1 – und das neue Unicode-Untertyp UTF-8 durchgesetzt. Dennoch existieren viele exotische Zeichensätze, die entweder nur einige Sprachen abdecken (wie KOI8-U für Ukrainsch) oder nur an bestimmten “Orten” zum Einsatz kommen. Dazu gehören auch die Zeichensätze in den Bibliotheken. Weiter lesen…
