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	<title>Kommentare zu: Biblioksonomie</title>
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	<description>Ich bin, also denk' ich!</description>
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		<title>Von: neo</title>
		<link>http://robert.kolatzek.org/wblog/67/biblioksonomie/comment-page-1#comment-60</link>
		<dc:creator>neo</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 09:15:31 +0000</pubDate>
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		<description>Nun, die Umsetzung wird wohl noch vielen Probleme bereiten, da die in meisten Bibliotheken eingesetzte Software (vor allem Datenbanken) nicht darauf ausgelegt sind. Zum Teil würden sie die jungen Informatik-Absolventen als &quot;prähistorisch&quot; bezeichnen. Indexierungssoftware gibt es genug - meist als &quot;Erweiterung&quot; der üblichen SQL-Datenbanken. Statistische Algorythmen für eine Gewichtung oder eine Begriffswolke lernt jeder Informatiker auf der Uni. Wo liegt also das Problem? &lt;em&gt;[Nicht aufregen, gleich kommt die Erklärung ;-)]&lt;/em&gt;

Ich selber bin Informationswissenschaftler, kein Bibliothekar... und habe genügend Erfahrung als Entwickler im Bereich Web 2.0. So kann ich die bibliographische Metadaten ganz anders anschauen - als Informationen, die eine gewisse Struktur haben. Ich kann sie in Datenbanken speichern und zumindest simple Zusammenhänge ausgeben lassen. Für sinnvolere Sachen, wie Teil-Ganzes-Relation oder Übersetzung-Original gibt es gegenwärtig kein geeignetes Austauschformat, so dass diese Informationen meist nur dort verbleiben, wo sie eingegeben worden sind (wenn überhaupt erhoben). Deshalb sehe ich primär die Datenformate als die größte Bremse an. Im Rahmen meiner wissenschaftlichen Arbeit beschäftige ich mich gerade mit diesem &quot;Schwachpunkt des Systems&quot;.

Mag sein, dass mir die Realitätswahrnehmung eines Bibliothekars fehlt: die finanziellen- und andere Sachzwänge. Was ich einmal erleben durfte, ähnelte einer &quot;Rettet die Saurier&quot;-Aktion, als man sich geweigert hat, auf eine Übliche SQL-Datenbank umzusteigen. Hier hätte man genug &quot;günstige&quot; Programmierer und eine unverbaute Zukunft gehabt... Aber wie gesagt: Diese Denkweise und eine Begründung blieben mir fremd bzw. nicht nachvollziehbar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, die Umsetzung wird wohl noch vielen Probleme bereiten, da die in meisten Bibliotheken eingesetzte Software (vor allem Datenbanken) nicht darauf ausgelegt sind. Zum Teil würden sie die jungen Informatik-Absolventen als &#8220;prähistorisch&#8221; bezeichnen. Indexierungssoftware gibt es genug &#8211; meist als &#8220;Erweiterung&#8221; der üblichen SQL-Datenbanken. Statistische Algorythmen für eine Gewichtung oder eine Begriffswolke lernt jeder Informatiker auf der Uni. Wo liegt also das Problem? <em>[Nicht aufregen, gleich kommt die Erklärung <img src='http://robert.kolatzek.org/wblog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ]</em></p>
<p>Ich selber bin Informationswissenschaftler, kein Bibliothekar&#8230; und habe genügend Erfahrung als Entwickler im Bereich Web 2.0. So kann ich die bibliographische Metadaten ganz anders anschauen &#8211; als Informationen, die eine gewisse Struktur haben. Ich kann sie in Datenbanken speichern und zumindest simple Zusammenhänge ausgeben lassen. Für sinnvolere Sachen, wie Teil-Ganzes-Relation oder Übersetzung-Original gibt es gegenwärtig kein geeignetes Austauschformat, so dass diese Informationen meist nur dort verbleiben, wo sie eingegeben worden sind (wenn überhaupt erhoben). Deshalb sehe ich primär die Datenformate als die größte Bremse an. Im Rahmen meiner wissenschaftlichen Arbeit beschäftige ich mich gerade mit diesem &#8220;Schwachpunkt des Systems&#8221;.</p>
<p>Mag sein, dass mir die Realitätswahrnehmung eines Bibliothekars fehlt: die finanziellen- und andere Sachzwänge. Was ich einmal erleben durfte, ähnelte einer &#8220;Rettet die Saurier&#8221;-Aktion, als man sich geweigert hat, auf eine Übliche SQL-Datenbank umzusteigen. Hier hätte man genug &#8220;günstige&#8221; Programmierer und eine unverbaute Zukunft gehabt&#8230; Aber wie gesagt: Diese Denkweise und eine Begründung blieben mir fremd bzw. nicht nachvollziehbar.</p>
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		<title>Von: U!</title>
		<link>http://robert.kolatzek.org/wblog/67/biblioksonomie/comment-page-1#comment-59</link>
		<dc:creator>U!</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 20:25:47 +0000</pubDate>
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		<description>nein - offensichtlich muss Du Dich intensiver mit der Materie beschäftigen - geh zurück auf Anfang und lern ein bisschen mehr - das ist nicht so simpel!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>nein &#8211; offensichtlich muss Du Dich intensiver mit der Materie beschäftigen &#8211; geh zurück auf Anfang und lern ein bisschen mehr &#8211; das ist nicht so simpel!</p>
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